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Barrierefreie Webseiten
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Barrierefreie Webseiten

Auf diesen Seiten findest du eine Zusammenfassung aller wichtigen Aspekte für barrierefreie Webseiten. Was verlangt der Gesetzgeber im BFSG, wie ist dein Webangebot davon betroffen, was muss getan werden und bis wann? Darüber hinaus findest du eine Reihe von Informationen, konkreten Tipps und Tools, die dir helfen, deine Seiten auf Barrierefreiheit zu testen und zu verbessern.

Barrierefreie Webseiten: Gesetzliche Hintergründe, Tests und Anleitungen

Wir haben auf diesen Seiten für dich zusammengestellt, was du zum Thema barrierefreie Webseiten wissen musst. Wenn du Hilfe brauchst, deine Seiten zu testen, umzubauen, oder du lernen möchtest, wie du Webseiten barrierefrei gestaltest, dann schreib uns, wir helfen dir gerne.

Rechtliches

Was sind die gesetzlichen Anforderungen, wo gelten sie und ab wann?

Zu den rechtlichen Grundlagen

Die Standards

Was verbirgt sich hinter den WCAG-Standards A, AA oder AAA und was hat die BITV und das BFSG damit zu tun?

Mehr zu den Standards

Testen & prüfen

Hier findest du Tipps, Tools und Verfahren, um dein Angebot auf Barrierefreiheit zu prüfen.

Tipps, Tools und Verfahren

Barrierefrei gestalten

Was du zu Kontrasten, Typographie, Animationen und Interaktionsmodellen wissen musst.

Barrierefrei gestalten

Barrierefreie Inhalte

Wie können Inhalte und Texte gut strukturiert werden, und was hilft dir, Texte verständlich zu machen.

Barrierefrei texten

Barrierefrei programieren

Was sind die wichtigsten Dinge, die du beim Programmieren von barrierefreien Webseiten wissen musst.

Barrierefrei coden

Und auf dieser Seite findest du mehr dazu, wie barrierefreie Angebote für eine große Gruppe von Menschen nützlich werden und welche Vorteile das für dich hat.

Barrierefrei: Für wen und für was?

Barrierefreie Angebote

Barrierefreiheit wird oft sehr technisch verstanden. Da gibt es die Vorgaben der WCAG, alles muss Screenreader-tauglich sein usw. Doch es gibt auch inhaltliche und konzeptionelle Aspekte, die darüber entscheiden, ob jemand mit Einschränkungen ein Angebot nutzen kann.

Die Frage ist, für wen ein Angebot gestaltet werden soll. Dabei wird oft unterschätzt, wie viele Menschen betroffen sind. Das Statistische Bundesamt zählt 7,9 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Das sind allein 9,3 Prozent der Bevölkerung (Stand Juli 2024). Tatsächlich ist aber eine viel größere Gruppe betroffen, wenn man etwas genauer hinschaut.

Permanente, temporäre und situative

Die Entwicklung digitaler Produkte, die barrierefrei sind, erfordert das Verständnis und die Berücksichtigung eines Spektrums von Behinderungen, die die Interaktion der Benutzer mit der Technologie beeinträchtigen können und die auch Menschen betreffen, die in unseren gängigen Blaupause von Menschen mit Behinderung nicht vorkommen. Ein Aspekt davon ist, die verschiedenen Formen von Einschränkungen zu erkennen: dauerhafte, vorübergehende oder situationsbedingte.

Hier ein Beispiel:

Her mit amputiertem Arm
Beispiel für eine permanente Einschränkung: Mensch mit einer Armamputation
Mensch mit am verletzt einer Schlinge
Beispiel für eine temporäre Einschränkung: Mensch mit einem verletzten Arm.
Frau mit Einkaufstüte auf dem Arm
Beispiel für eine situative Einschränkung: Mensch mit einer Einkaufstüte auf dem Arm. Ein anderes Beispiel wäre ein Baby auf dem Arm.

Einige Felder möglicher Einschränkungen und ihre Ursachen

Wendet man dieses Konzept auf andere mögliche Einschränkungen an, so wird schnell deutlich, dass die tatsächliche Zahl der potenziell Betroffenen weitaus höher liegt.

Mensch mit Sonnenbrille und Handy
Frau mit großen Kopfhörern
Ältere Frau mit Stock
Person die etwas berührt
Sprechende Frau
Die Einschränkung nicht gut sehen reicht von "blind" bis "geblendet z.B. durch Gegenlicht".
Schlecht hören reicht von "taub" bis "Ich möchte das auf meinem Handy nicht laut abspielen in dieser Umgebung".
Eingeschränkte Mobilität betrifft Menschen mit Kinderwagen oder Gehhilfen genau so wie Rollstuhlfahrer.
Feinmotorische Einschränkungen: Alterbedingrer Tremor, Amputation, gebrochener Finger, etwas auf dem Arm haben.
Kognitive Einschränkungen: Von geistiger Behinderung  bis zur mentalen Verfassung.

Eine Sammlung von Ursachen und Auswirkungen

Bei Trainings beginnen wir nach der Vorstellung dieses Konzepts gerne mit der Frage, welche Ursachen und Einschränkungen sich die Teilnehmer noch vorstellen können. Hier einige Ergebnisse einer Schulung für Kollegen, die zukünftig ihr web-basiertes Produkt barrierefrei gestalten wollen:

  • Einkommen und Vermögen (Armut)
  • Größe und andere körperliche Merkmale
  • Konnektivität (z. B. Handy-Verträge)
  • Mentale Verfassung
  • Standort & Herkunft
  • Alter
  • Bildung
  • Sprache (Fremdsprache, Einschränkungen)

Wir helfen

Wenn du Unterstützung mit barrierefreien Angeboten brauchst oder Fragen hast, schreib uns. Wir nehmen uns gerne Zeit für dich.

Porträt Kerstin

Kerstin

ist bei points eine von zwei Spezialist:innen für barrierefreie Webseiten und Autorin des Blogs "Das Barrierefreie Blog"
Frag Kerstin
Porträt Jenny

Jenny

ist Product Owner der monamu App und hat viel Erfahrung mit der Umsetzung der WCAG Richtlinien.
Frage Jenny
Porträt Heeba

Heeba

hilft dir, wenn du eine Testanfrage hast, eine ganze Webseite brauchst und mit allen anderen Fragen.
Frag Heeba